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Ein Carport schützt dein Auto vor Hagel, Laub und Frost und kostet einen Bruchteil einer Garage. Achte auf die Durchfahrtshöhe, die Schneelast für deine Region und darauf, ob der Anbieter eine Statik liefert. Die brauchst du oft für den Bauantrag.
Ab etwa 5,5 m Breite stehen zwei Autos nebeneinander, und du kannst die Türen noch öffnen. Doppelcarports brauchen mehr Pfosten und ein stabileres Dach, und in vielen Bundesländern liegen sie über der Grenze für genehmigungsfreie Bauten.
Ein Abstellraum am Carport ersetzt den Geräteschuppen: Fahrräder, Rasenmäher und Winterreifen stehen trocken und abschließbar direkt neben dem Auto.
Holz-Carports sind günstig und passen zu fast jedem Haus. Kesseldruckimprägnierte Kiefer oder Fichte hält lange, Leimholz verzieht sich weniger. Plane alle paar Jahre einen Anstrich ein.
Aluminium rostet nicht und braucht keinen Anstrich, verzinkter Stahl trägt viel Schnee bei schlanken Profilen. Beide kosten mehr als Holz, sparen dir aber über die Jahre die Pflege.
Eine Pergola gibt der Terrasse einen Rahmen und spendet Schatten. Klassische Pergolen haben ein offenes Dach oder ein Sonnensegel, Lamellenpergolen schließen sich bei Regen.
Bei einer Lamellenpergola drehst du die Alu-Lamellen im Dach per Kurbel oder Motor. Offen zieht warme Luft ab, geschlossen bleibt die Terrasse trocken. Achte darauf, wie das Regenwasser abläuft und ob die Lamellen Schnee tragen dürfen.
Eine Terrassenüberdachung macht die Terrasse von Frühjahr bis Herbst nutzbar, auch bei Regen. Die wichtigsten Fragen: Glas oder Polycarbonat, wie viel Schnee muss das Dach tragen, und brauchst du eine Baugenehmigung?
Glas bleibt jahrzehntelang klar, ist kratzfest und leise bei Regen. Für Dächer ist Verbundsicherheitsglas (VSG) üblich. Es wiegt deutlich mehr als Polycarbonat, also braucht die Konstruktion stärkere Sparren.
Stegplatten aus Polycarbonat sind leicht, bruchfest und günstiger als Glas. Sie streuen das Licht und dämpfen die Hitze im Sommer. Im Regen sind sie lauter als Glas, und nach vielen Jahren können sie trüb werden.
Ein Holz-Terrassendach wirkt warm und lässt sich leicht anpassen. Leimholz aus Fichte ist der Standard. Holz braucht Pflege, ist aber oft günstiger als Aluminium bei gleicher Größe.
Unter 1.000 Euro gibt es einfache Holz-Carports, Pergolen und kleine Terrassendächer. Rechne Fundament, Schrauben und eventuell Dachrinne dazu, die sind oft nicht im Preis enthalten.
Bis 2.500 Euro bekommst du Markencarports aus Holz, Alu-Terrassendächer mit Polycarbonat und erste Lamellenpergolen. In dieser Preisklasse kaufen die meisten.
Ab 4.000 Euro gibt es Glasdächer, große Doppelcarports und motorisierte Lamellenpergolen. Hier lohnt es sich, Statik, Garantie und Lieferumfang genau zu vergleichen.