Die Garage schützt mehr, der Carport kostet weniger. So einfach ist die Rechnung aber nicht, denn ein Carport hat ein paar Vorteile, die viele unterschätzen.
Was für den Carport spricht
- Preis. Ein Holz-Carport als Bausatz kostet einen Bruchteil einer Fertiggarage. Was die Modelle in unserem Vergleich kosten, siehst du unter Carports.
- Luft. Unter einem Carport trocknet das Auto nach Regen und Schnee schnell. In einer geschlossenen Garage ohne gute Lüftung bleibt Feuchtigkeit länger im Raum.
- Selbst aufbauen. Ein Carport-Bausatz lässt sich mit zwei Personen an einem Wochenende aufstellen, wenn die Fundamente stehen.
- Licht und Optik. Ein offener Carport wirkt leichter und verdunkelt Fenster und Garten weniger.
Was für die Garage spricht
- Abschließbar. Fahrräder, Werkzeug und das Auto selbst sind besser vor Diebstahl geschützt.
- Frost. Die Scheiben bleiben im Winter eisfrei, der Motor startet wärmer.
- Wetter von allen Seiten. Schlagregen, Laub und Hagel von der Seite erreichen das Auto nicht.
Der Mittelweg: Carport mit Abstellraum
Viele Hersteller bieten Carports mit einem abschließbaren Raum an der Rückseite oder an der Seite an. Dort stehen Rasenmäher, Fahrräder und Winterreifen trocken. Diese Modelle findest du unter Carport mit Abstellraum.
Baugenehmigung
Die meisten Landesbauordnungen behandeln Garagen und Carports gleich, als "Garagen einschließlich überdachter Stellplätze". Die Grenzen für einen Bau ohne Genehmigung sind also oft dieselben. Die Werte für dein Bundesland stehen in unserer Übersicht zur Baugenehmigung.
Unser Fazit
Brauchst du einen abschließbaren Raum oder wohnst du in einer Gegend mit viel Frost, nimm eine Garage oder einen Carport mit Abstellraum. Willst du dein Auto nur vor Regen, Hagel und Laub schützen, reicht ein Carport, und er kostet viel weniger.


