Eine Lamellenpergola, oft "bioklimatische Pergola" genannt, hat statt eines festen Dachs drehbare Lamellen aus Aluminium. Offen lassen sie warme Luft nach oben ab und Licht herein. Geschlossen halten sie Regen ab.
Kurbel oder Motor
Günstige Modelle drehst du mit einer Kurbel oder einem Hebel. Teurere haben einen Elektromotor, manche mit Fernbedienung, Regensensor oder LED-Leisten. Ein Regensensor schließt die Lamellen, wenn du nicht zu Hause bist.
Wohin läuft das Wasser?
Geschlossene Lamellen leiten das Wasser in Rinnen im Rahmen und von dort durch die Pfosten nach unten. Achte darauf, dass das Wasser am Boden irgendwo hinlaufen kann. Lamellen sind nicht ganz so dicht wie ein festes Dach. Bei Starkregen kann es an den Rändern tropfen.
Schnee und Wind
Viele Lamellenpergolen sind für den Sommer gebaut. Der Hersteller nennt eine maximale Dachlast oder Schneelast, und die ist oft niedriger als bei einem Terrassendach. Im Winter sollten die Lamellen meist offen stehen, damit Schnee nicht liegen bleibt. Lies die Angaben auf der Produktseite und den Ratgeber zur Schneelast.
Freistehend oder an der Wand
Freistehende Modelle haben vier Pfosten und brauchen vier Fundamente. Wandmodelle hängen an der Fassade und stehen nur vorne auf Pfosten.
Für wen lohnt sie sich?
Eine Lamellenpergola passt, wenn du im Sommer flexibel zwischen Sonne und Schatten wechseln willst. Willst du ganzjährig ein dichtes Dach, ist ein Terrassendach die bessere Wahl.
Alle Modelle: Lamellenpergolen im Vergleich.


