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Überdachungsvergleich

Terrassendach: Polycarbonat oder Glas?

Stand: Oktober 2026

Die Frage stellt sich bei jedem Terrassendach: Stegplatten aus Polycarbonat oder Glas? Beide halten Regen ab. Sie unterscheiden sich im Gewicht, im Licht, im Klang und im Preis.

Glas

  • Klar. Durch Glas siehst du den Himmel. Das Licht auf der Terrasse und in den Räumen dahinter bleibt fast wie ohne Dach.
  • Langlebig. Glas vergilbt nicht und verkratzt kaum.
  • Leise. Regen auf Glas klingt gedämpft.
  • Schwer. Für Dächer über Köpfen schreibt die Norm DIN 18008 Verbundsicherheitsglas (VSG) vor. VSG ist schwer, also braucht die Konstruktion stärkere Sparren und Pfosten.
  • Teurer. Glasdächer kosten deutlich mehr als Polycarbonat bei gleicher Größe.

Polycarbonat

  • Leicht und bruchfest. Stegplatten wiegen nur einen Bruchteil von Glas und halten Hagel gut aus. Die Konstruktion darf schlanker sein.
  • Streut das Licht. Die Stege brechen das Licht. Es wird gleichmäßig hell, aber du siehst nicht klar durch. Opale oder getönte Platten halten zusätzlich Hitze ab.
  • Lauter. Regen klingt auf Stegplatten trommelnder.
  • Altert. Nach vielen Jahren können die Platten trüb werden. Achte auf eine UV-Schutzschicht, die beim Einbau nach oben zeigen muss.
  • Plattenstärke. 16 mm Stegplatten sind bei Terrassendächern üblich und tragen Schnee besser als 10 mm oder dünnere Platten. In unserem Score bekommen 16 mm und mehr die volle Punktzahl für das Dach.

Was solltest du nehmen?

  • Glas, wenn dein Terrassendach vor großen Fenstern sitzt und du das Licht im Haus nicht verlieren willst, oder wenn es lange halten soll und das Budget reicht.
  • Polycarbonat, wenn du auf den Preis schaust, in einer Hagelregion wohnst oder an der Südseite Schatten willst.

Alle Modelle findest du unter Terrassendach Glas und Terrassendach Polycarbonat. Bevor du kaufst, lies den Ratgeber zur Schneelast.

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