Eine Terrassenüberdachung macht aus der Terrasse einen Raum, den du von März bis Oktober nutzt. Damit sie zu deinem Haus passt, geh diese Liste durch.
Wandanbau oder freistehend
Die meisten Terrassendächer hängen hinten an der Hauswand und stehen vorne auf Pfosten. Das spart Pfosten und Fundamente. Freistehende Modelle brauchen vier oder mehr Pfosten, lassen sich aber überall im Garten aufstellen. Prüfe beim Wandanbau, ob deine Fassade die Last tragen kann.
Rahmen: Aluminium oder Holz
- Aluminium ist pulverbeschichtet, rostet nicht und braucht keine Pflege. Die meisten Glasdächer haben Alu-Rahmen.
- Holz wirkt wärmer und ist oft günstiger. Leimholz aus Fichte ist üblich. Plane Lasur oder Farbe alle paar Jahre ein. Siehe Terrassendach Holz.
Dach: Glas oder Polycarbonat
Darüber haben wir einen eigenen Ratgeber geschrieben: Polycarbonat oder Glas.
Größe und Gefälle
Die Breite richtet sich nach deiner Terrasse, die Tiefe nach dem Platz unter dem Dach. Damit Regen abläuft, hat das Dach ein Gefälle zur Rinne. Die Höhe an der Wand muss unter Fenstern und Rollladenkästen bleiben. Miss das vor dem Kauf.
Regenrinne und Seitenwände
Bei vielen Modellen ist die Rinne mit Fallrohr dabei, bei anderen nicht. Seitenwände aus Glas oder Schiebeelemente gibt es oft als Zubehör. Beides steht in der Spezifikation jedes Modells.
Schneelast und Genehmigung
Ein Terrassendach an der Hauswand bekommt im Winter Schnee vom Hausdach ab. Lies den Ratgeber zur Schneelast und prüfe in der Länderübersicht, ob du eine Genehmigung brauchst.
Alle Modelle: Terrassenüberdachungen im Vergleich.



